PANews berichtete am 18. März, dass laut Decrypt der gemeinsame Ausschuss für nationale Sicherheitsstrategie des britischen Parlaments ein sofortiges Verbot für politische Parteien gefordert hat, Kryptowährung-Spenden anzunehmen, mit der Begründung, dass dies ein „unnötiges und inakzeptabel hohes Risiko" für das politische Finanzsystem darstellt. Der Ausschuss empfahl, ein verbindliches Verbot in das Volksvertretungsgesetz aufzunehmen, bis stärkere Schutzmaßnahmen eingerichtet sind. Der Bericht forderte auch die Einrichtung einer neuen Durchsetzungseinheit für politische Finanzen innerhalb der National Crime Agency und verschärfte Regeln bezüglich ausländischer Spender.
Reform UK ist derzeit die einzige große politische Partei, die Krypto-Spenden akzeptiert. Im vergangenen Jahr erhielt sie 12 Millionen Pfund von Investoren mit Verbindungen zu Tether, was eine Untersuchung auslöste. Cybersicherheitsexperten warnen, dass ein KYC-basiertes Verbot Parteien dazu zwingen könnte, personenbezogene Daten zentral zu speichern, wodurch „riesige Honeypots" für Gegner entstehen und neue kryptografische Schwachstellen eingeführt werden. Der Ausschuss erkennt an, dass kryptografische Werkzeuge die Herkunft von Mitteln verschleiern können, glaubt aber, dass die derzeitigen Vorschriften unzureichend sind und zu viele Möglichkeiten zur Umgehung von Regeln lassen.


