Der Beitrag EUR/USD schwächt sich auf etwa 1,1450 ab, während die Fed die Zinsen hält und die EZB-Zinsentscheidung bevorsteht, erschien auf BitcoinEthereumNews.com. Das EUR/USD-Paar fällt auf etwa 1,1465Der Beitrag EUR/USD schwächt sich auf etwa 1,1450 ab, während die Fed die Zinsen hält und die EZB-Zinsentscheidung bevorsteht, erschien auf BitcoinEthereumNews.com. Das EUR/USD-Paar fällt auf etwa 1,1465

EUR/USD schwächt sich auf nahe 1,1450 ab, während die Fed die Zinsen hält und die EZB-Zinsentscheidung bevorsteht

2026/03/19 08:45
4 Min. Lesezeit
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Das Währungspaar EUR/USD fällt am Donnerstag in der frühen asiatischen Sitzung auf etwa 1,1465. Der US-Dollar (USD) gewinnt gegenüber dem Euro (EUR) an Stärke aufgrund der restriktiven Haltung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Die Aufmerksamkeit wird sich später am Donnerstag auf die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) richten. 

Die Fed beschloss auf ihrer geldpolitischen Sitzung am Mittwoch im März, die Zinssätze bei 3,5 %–3,75 % stabil zu halten. Die Zentralbank deutet an, dass eine Senkung im Jahr 2026 möglich sein könnte. Fed-Vorsitzender Jerome Powell sagte: „Die Prognose ist, dass wir Fortschritte bei der Inflation machen werden, nicht so viel wie wir gehofft hatten, aber einige Fortschritte bei der Inflation." Er fügte hinzu, dass steigende Ölpreise aufgrund des Iran-Krieges voraussichtlich die Inflation kurzfristig erhöhen werden. 

Darüber hinaus gab Powell an, dass er als Fed-Vorsitzender im Amt bleiben wird, bis eine Untersuchung bezüglich des Hauptsitzes der Zentralbank abgeschlossen ist und in jedem Fall im Amt bleiben wird, bis sein Nachfolger offiziell bestätigt wird.

Es wird erwartet, dass die EZB ihre drei wichtigsten Zinssätze auf ihrer März-Sitzung am Donnerstag unverändert lässt. Die Finanzmärkte haben sich von der Erwartung weiterer Zinssenkungen abgewandt. Händler preisen nun laut Bloomberg aufgrund der Inflation bis Ende 2026 zwei Zinserhöhungen vollständig ein. 

Euro FAQs

Der Euro ist die Währung für die 20 Länder der Europäischen Union, die zur Eurozone gehören. Er ist die am zweithäufigsten gehandelte Währung der Welt nach dem US-Dollar. Im Jahr 2022 machte er 31 % aller Devisentransaktionen aus, mit einem durchschnittlichen täglichen Umsatz von über 2,2 Billionen US-Dollar pro Tag.
EUR/USD ist das am meisten gehandelte Währungspaar der Welt und macht schätzungsweise 30 % aller Transaktionen aus, gefolgt von EUR/JPY (4 %), EUR/GBP (3 %) und EUR/AUD (2 %).

Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt, Deutschland, ist die Reservebank für die Eurozone. Die EZB legt die Zinssätze fest und verwaltet die Geldpolitik.
Das Hauptmandat der EZB besteht darin, die Preisstabilität aufrechtzuerhalten, was bedeutet, entweder die Inflation zu kontrollieren oder das Wachstum anzukurbeln. Ihr wichtigstes Instrument ist die Erhöhung oder Senkung der Zinssätze. Relativ hohe Zinssätze – oder die Erwartung höherer Zinssätze – werden in der Regel dem Euro zugutekommen und umgekehrt.
Der EZB-Rat trifft geldpolitische Entscheidungen bei Sitzungen, die achtmal im Jahr stattfinden. Die Entscheidungen werden von den Leitern der nationalen Zentralbanken der Eurozone und sechs ständigen Mitgliedern getroffen, darunter die Präsidentin der EZB, Christine Lagarde.

Inflationsdaten der Eurozone, gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), sind eine wichtige ökonometrische Kennzahl für den Euro. Wenn die Inflation stärker als erwartet steigt, insbesondere wenn sie über dem 2 %-Ziel der EZB liegt, ist die EZB verpflichtet, die Zinssätze zu erhöhen, um sie wieder unter Kontrolle zu bringen.
Relativ hohe Zinssätze im Vergleich zu anderen Ländern werden in der Regel dem Euro zugutekommen, da sie die Region für globale Investoren als Ort zur Geldanlage attraktiver machen.

Datenveröffentlichungen messen die Gesundheit der Wirtschaft und können sich auf den Euro auswirken. Indikatoren wie BIP, Einkaufsmanagerindizes für Fertigung und Dienstleistungen, Beschäftigung und Verbraucherstimmungsumfragen können alle die Richtung der Einheitswährung beeinflussen.
Eine starke Wirtschaft ist gut für den Euro. Sie zieht nicht nur mehr ausländische Investitionen an, sondern kann auch die EZB dazu ermutigen, die Zinssätze zu erhöhen, was den Euro direkt stärken wird. Andernfalls wird der Euro wahrscheinlich fallen, wenn die Wirtschaftsdaten schwach sind.
Wirtschaftsdaten für die vier größten Volkswirtschaften im Euroraum (Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien) sind besonders bedeutsam, da sie 75 % der Wirtschaft der Eurozone ausmachen.

Eine weitere bedeutende Datenveröffentlichung für den Euro ist die Handelsbilanz. Dieser Indikator misst die Differenz zwischen dem, was ein Land mit seinen Exporten verdient, und dem, was es für Importe über einen bestimmten Zeitraum ausgibt.
Wenn ein Land stark nachgefragte Exporte produziert, wird seine Währung allein aufgrund der zusätzlichen Nachfrage durch ausländische Käufer, die diese Waren kaufen möchten, an Wert gewinnen. Daher stärkt eine positive Netto-Handelsbilanz eine Währung und umgekehrt bei einer negativen Bilanz.

Quelle: https://www.fxstreet.com/news/eur-usd-weakens-to-near-11450-amid-fed-rate-hold-ecb-rate-decision-looms-202603182357

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