Bitcoin hat den Februar mit einem fast 15 Prozent Rückgang beendet. Viele Investoren hoffen auf eine Erholung im März. Historische Daten zeigen jedoch, dass die Verluste der Investoren ihr Maximum noch nicht erreicht haben.
Erfahrene Analysten sagen, dass die aktuellen Marktbedingungen Chancen bieten, Bitcoin günstiger zu kaufen. Allerdings steigen die Risiken, weil sich die geopolitischen Spannungen im März verschärfen.
Daten von Alphractal zeigen, dass das Sharpe-Verhältnis von Bitcoin nun auf Werte gefallen ist, wie sie schon am Tiefpunkt früherer Zyklen vorkamen.
Das Sharpe-Verhältnis ist ein wichtiger Indikator. Es zeigt den risikobereinigten Ertrag einer Investition, auch bei Bitcoin.
Ein Rückgang dieses Wertes deutet darauf hin, dass Investoren Bitcoin mit weniger Risiko als zuvor kaufen können. Allerdings zeigen die vorherigen Zyklen 2019 und 2020, dass dieser Indikator eine Weile auf einem niedrigen Niveau blieb, bevor er wieder anstieg.
Joao Wedson meint, Investoren sollten geduldig bleiben und abwarten, bis das jährliche Sharpe-Verhältnis mindestens fünf bis sieben Mal auf dem Chart aufleuchtet. In dieser Zeit könnte Bitcoin weiter fallen.
Bitcoin könnte dann in den Bereich zwischen 48.000 und 52.000 USD fallen. Das hält er für ein sehr wahrscheinliches bärisches Szenario, weil es so schon früher vorgekommen ist. Er sieht das zudem als gute Chance, um BTC zu akkumulieren.
Auch der Analyst Axel Adler Jr. von CryptoQuant bestätigt dieses Szenario. Er sagt, dass das Verhältnis der nicht realisierten Verluste bei Bitcoin mehr als 39 Prozent erreicht hat. Das heißt, die meisten Investoren sind gerade im Minus.
Dieses Niveau stellt allerdings noch keine echte Kapitulation dar. Es gibt also noch Raum für mehr Druck. Noch mehr Investoren könnten in größere Verluste rutschen und aus Panik verkaufen. Historische Charts zeigen, dass dieses Verhältnis in früheren Zyklen über 60 Prozent lag, wenn Bitcoin den Tiefpunkt erreicht hat.
Gleichzeitig bemerkt Analyst CW, dass das Verhältnis der Wale an den Börsen ein neues Allzeithoch erreicht hat.
Durch den Rückgang sind viele kleine Investoren aus dem Markt gedrängt worden. Jetzt sind vor allem große und erfahrene Akteure aktiv.
Im Vergleich zur Vergangenheit lässt ein starker Anstieg dieses Verhältnisses darauf schließen, dass der Kurs in die Nähe eines Bodens kommt und Wale die Kapitalströme bestimmen.
Wenn man diese drei Beobachtungen zusammennimmt, könnte der Markt im März einen Boden bilden. Es könnte für Kleinanleger trotzdem eine schwierige Zeit bleiben.
Besonders neue Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran machen die Kursschwankungen für den Markt derzeit immer schwerer vorhersehbar.
Der Beitrag Warum der Bitcoin-Kurs noch nicht am maximalen Schmerzpunkt für Anleger ist erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.

