Die Spannungen zwischen Washington und Teheran haben sich am 27. Februar weiter verschärft. Das FBI hat Iran als „staatlichen Unterstützer von unrechtmäßigen InDie Spannungen zwischen Washington und Teheran haben sich am 27. Februar weiter verschärft. Das FBI hat Iran als „staatlichen Unterstützer von unrechtmäßigen In

FBI erhebt Entführungs-Vorwurf gegen Iran

2026/02/28 15:00
3 Min. Lesezeit

Die Spannungen zwischen Washington und Teheran haben sich am 27. Februar weiter verschärft. Das FBI hat Iran als „staatlichen Unterstützer von unrechtmäßigen Inhaftierungen“ eingestuft. Die Behörde betonte, dass sie weiter daran arbeite, Amerikaner im Ausland zurückzuholen und Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

Das FBI hob dabei zwei besonders lang andauernde Fälle hervor. Einer betrifft Robert A. Levinson. Er ist ein pensionierter Spezialagent, der 2007 während einer Reise zur Insel Kish im Iran verschwunden sei.

Die US-Regierung bietet weiterhin eine Belohnung in Höhe von bis zu 25 Mio. USD für Hinweise, die zu seiner Rückkehr führen.

Der zweite Fall betrifft Shayan Kazemi, einen US-Bürger, der 2011 in Istanbul verschwunden sei. Die US-Regierung bietet bis zu 200.000 USD für Informationen zu seiner sicheren Rückkehr.

Was die Einstufung durch das FBI bedeutet

Die Einstufung als „staatlicher Unterstützer von unrechtmäßigen Inhaftierungen“ zeigt, dass die US-Regierung glaubt, ein Land halte amerikanische Bürger unfair fest – oft, um politischen Druck auszuüben. Dies führt aber nicht automatisch zu militärischen Maßnahmen.

Allerdings erhöht sie den diplomatischen Druck und bündelt die Bemühungen zur Rückholung der Gefangenen in der US-Hostage-Recovery-Fusion-Cell.

FBI-Informationsposter zur Entführung von Robert LevinsonFBI-Informationsposter zur Entführung von Robert Levinson. Quelle: FBI

Dieser Schritt erhöht die politischen Spannungen deutlich. Die Festnahmen werden nicht mehr als Einzelfälle dargestellt, sondern als eine staatlich unterstützte Strategie.

US-Militär verstärkt seine Präsenz

Die Meldung kommt zu einer Zeit mit erhöhter militärischer Aktivität im Nahen Osten. Die USA haben moderne Kampfjets und weitere Ausrüstung nach Israel und in die Region gebracht, da die Spannungen mit dem Iran steigen.

Offizielle Stellen nennen diese Verlegung eine Abschreckung. Allerdings sehen die Märkte darin eine mögliche Vorbereitung auf eine Eskalation, falls die Gespräche über das Atomprogramm scheitern oder es zu neuen Konflikten kommt.

Wachsende Spannungen in Kuba erhöhen das weltweite Risiko

Unterdessen sagte Präsident Donald Trump heute, die USA könnten auch eine „freundliche Übernahme“ von Kuba in Betracht ziehen.

Diese Aussage folgt auf wochenlangen wirtschaftlichen Druck auf Havanna. Dazu gehören auch Öl-Beschränkungen, die zu Stromausfällen und zu Treibstoffmangel führten.

Die Mischung aus steigenden Spannungen mit dem Iran und Druck auf Kuba hat die Märkte verunsichert.

Der Bitcoin-Kurs wollte sich eigentlich wieder der Marke von 70.000 USD nähern, rutschte jedoch um mehr als 3 Prozent auf etwa 65.000 USD ab. Viele Händler wollen bei der aktuellen politischen Unsicherheit weniger Risiken eingehen.

Die diplomatischen Kanäle sind im Moment noch offen. Allerdings zeigt die Sprache aus Washington, dass die Spannungen in eine gefährlichere Phase eintreten könnten.

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