Das HFIA-Gesetz hat die Börsenaufsichtbehörde SEC veranlasst, endgültige Regel- und Formularänderungen gemäß Section 16 des Securities Exchange Act von 1934 zu verabschieden.
Diese Änderungen verpflichten Direktoren und leitende Angestellte ausländischer privater Emittenten, ihre Bestände und Transaktionen in Beteiligungspapieren offenzulegen.
Die Regeln treten am 18.03.2026 in Kraft. Dieser Schritt folgt auf die Verabschiedung des Holding Foreign Insiders Accountable Act am 18.12.2025 und bringt mehr Transparenz in die Insider-Aktivitäten von FPI.
Das HFIA-Gesetz änderte Section 16(a) des Exchange Act, um die Meldepflichten zu erweitern. Direktoren und leitende Angestellte von FPIs mit nach Section 12 registrierten Beteiligungspapieren unterliegen nun diesen Regeln.
Das Gesetz schließt jedoch „Zehn-Prozent-Inhaber" aus, die wirtschaftlich mehr als 10 Prozent einer Klasse von FPI-Beteiligungspapieren besitzen.
Nach den überarbeiteten Regeln müssen betroffene Insider Section 16-Berichte elektronisch und auf Englisch einreichen. Diese Anforderung markiert einen deutlichen Wandel gegenüber früheren Befreiungen, die FPI-Insider zuvor genossen.
Dadurch wird der Meldeprozess standardisierter und für US-Investoren zugänglicher.
Die SEC änderte Regel 3a12-3(b), um die bestehende pauschale Befreiung von Section 16 vollständig aufzuheben. An ihrer Stelle bietet die Regel nun engere Ausnahmen. Diese umfassen nur die Section 16(b)-Regeln für Short-Swing-Gewinne und das Section 16(c)-Leerverkaufsverbot.
Zusätzlich wurde Regel 16a-2 aktualisiert, um Zehn-Prozent-Inhaber von FPI-Beteiligungspapieren formell von den Section 16(a)-Anforderungen auszuschließen.
Diese Ausnahme stellt sicher, dass Minderheitsanteilseigner nicht in den neuen Meldungsrahmen einbezogen werden. Die Änderung passt den Regeltext auch an die gesetzliche Formulierung des HFIA-Gesetzes selbst an.
Das HFIA-Gesetz setzte eine feste Frist für die SEC. Die Kommission musste spätestens 90 Tage nach dem Inkrafttreten am 18.12.2025 endgültige Vorschriften erlassen. Die SEC erfüllte dieses Mandat, indem sie diese Änderungen vor dem Inkrafttreten am 18.03.2026 verabschiedete.
Direktoren und leitende Angestellte qualifizierter FPIs müssen ab dem 18.03.2026 mit der Einreichung von Section 16-Berichten beginnen. Dieses Datum dient sowohl als gesetzliches Inkrafttreten als auch als Compliance-Startpunkt.
Betroffene Insider sollten daher ihre Offenlegungssysteme rechtzeitig vor dieser Frist vorbereiten.
Die Regeländerungen überarbeiten auch die relevanten Section 16-Meldeformulare, um die neuen Anforderungen widerzuspiegeln. Diese Formularaktualisierungen stellen sicher, dass die Meldestruktur dem geänderten gesetzlichen Rahmen entspricht. Darüber hinaus schaffen sie Klarheit darüber, welche Informationen FPI-Insider in jeder Einreichung angeben müssen.
Die Maßnahme der SEC bringt FPI-Insider stärker in Einklang mit inländischen Meldestandards. Diese regulatorische Angleichung gibt Anlegern bessere Einblicke in die Handelsaktivitäten von Insidern ausländischer Unternehmen. Sie stärkt auch die allgemeine Integrität der US-Aktienmärkte.
Der Beitrag SEC verabschiedet endgültige Regeln nach HFIA-Gesetz zur Stärkung der Transparenz ausländischer Insider erschien zuerst auf Blockonomi.

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