Das Federal Reserve-Mitglied Stephen Miran hat seine früheren Erwartungen hinsichtlich des Umfangs der Zinssenkungen in diesem Jahr zurückgezogen.
Miran erklärte, dass aktuelle Wirtschaftsdaten zeigen, dass der Arbeitsmarkt widerstandsfähiger als erwartet ist und die Güterinflation hartnäckiger als angenommen ausfällt. Nach diesen Entwicklungen gab er an, dass aggressive Zinssenkungen, wie er sie vor zwei Monaten befürwortet hatte, möglicherweise nicht mehr angemessen sind.
In einem Interview sagte Miran: "Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Monaten etwas besser entwickelt, als ich erwartet hatte. Es gibt auch einige Anzeichen für eine erneute Stärke bei der Güterinflation." Er erklärte, dass die Kombination dieser beiden Faktoren ihn dazu veranlasste, seine im Dezember skizzierte Prognose schnellerer und tieferer Zinssenkungen zu revidieren.
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Im Dezember-Dot-Plot der Fed prognostizierte Miran, dass der Leitzins bis Jahresende unter 2,25% fallen könnte. Seine jüngsten Äußerungen deuten jedoch auf eine Verschiebung zu einer vorsichtigeren Haltung hin. Mirans neuer Ansatz deutet auf einen begrenzteren Rückgang der Zinssätze und die Annahme eines weniger aggressiven Lockerungspfads hin.
*Dies ist keine Anlageberatung.
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