Eine große Kryptoplattform hat vorübergehend Auszahlungen und Einzahlungen ausgesetzt. Dies geschah, nachdem der Bitcoin (BTC)-Preis in der vergangenen Woche in Richtung 60.000 US-Dollar gefallen war. Das wirft bei Nutzern Fragen darüber auf, was mit ihrem Geld geschieht.
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Betroffen ist die Kryptoplattform BlockFills. Das Unternehmen bietet Handel und Kreditvergaben im Kryptobereich an.
Das Unternehmen teilte mit, dass es in der vergangenen Woche beschlossen habe, Auszahlungen und Einzahlungen vorübergehend zu stoppen. Nach eigenen Angaben geschah dies zum Schutz der Kunden und um die finanzielle Stabilität der Plattform zu gewährleisten.
Der Bitcoin (BTC)-Preis fiel innerhalb einer Woche um etwa 24 Prozent – von nahezu 79.000 US-Dollar auf rund 60.000 US-Dollar.
Solche Rückgänge können bei Plattformen mit Kreditangeboten Probleme verursachen, da hinterlegte Sicherheiten an Wert verlieren und Kredite dadurch schlechter gedeckt sind.
Die Plattform erklärte, dass Kunden weiterhin handeln konnten. Es war also weiterhin möglich, Positionen zu eröffnen und zu schließen.
Bitcoin fällt innerhalb einer Woche von rund 79.000 auf etwa 60.000 US-Dollar. Quelle: CoinGecko
Für die Kunden bedeutet dies, dass sie ihr Geld vorübergehend nicht von BlockFills abheben können. In solchen Situationen kommt es häufiger vor, dass eine Plattform nicht ausreichend liquide Mittel sofort verfügbar hat, wenn viele Kunden gleichzeitig Auszahlungen vornehmen möchten.
Ob dies hier tatsächlich der Fall ist, wurde nicht bestätigt.
BlockFills erklärte, man arbeite daran, die Liquidität der Plattform wiederherzustellen. Das bedeutet, dass das Unternehmen versucht, wieder genügend Geld und Kryptowährungen unmittelbar verfügbar zu machen, damit Auszahlungen zu einem späteren Zeitpunkt wieder möglich sind.
BlockFills arbeitet in erster Linie mit großen Investoren und Unternehmen zusammen. Nach Angaben zufolge könnte die Maßnahme rund 2.000 Kunden betreffen.
Diese Kunden sorgten im Jahr 2025 gemeinsam für ein Handelsvolumen von mehr als 60 Milliarden US-Dollar, umgerechnet rund 50,4 Milliarden Euro. Die Plattform teilte mit, dass sie gemeinsam mit Investoren an einer Lösung arbeite.
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