Wichtigste Erkenntnisse:
Der jüngste Ausverkauf von Bitcoin hat Behauptungen befeuert, dass der Krypto-Zyklus vorbei ist. Aber laut Raoul Pal, Gründer und CEO von Global Macro Investor, verfehlt diese Darstellung den wahren Treiber hinter der Preisentwicklung.
Pal sagt, dass die Idee, „BTC sei kaputt", zerfällt, wenn man sie mit anderen Risikoanlagen vergleicht. In einem kürzlichen Beitrag hob er hervor, dass Bitcoin und SaaS-Aktien dem gleichen Chart folgen. Trotz der Tätigkeit in völlig unterschiedlichen Sektoren haben beide nahezu im Gleichschritt verkauft.
Der Grund, so argumentiert Pal, ist die Laufzeit. Bitcoin und SaaS-Aktien sind langfristige Investitionen, was bedeutet, dass ihr Preis weitgehend von der zukünftigen Entwicklung abhängen wird. Diese Vermögenswerte werden zuerst abgewertet, wenn sich die Liquidität verschärft.
Dieser Trend unterstützt nicht die Argumente, dass krypto-spezifische Ereignisse oder Stimmungen der Schuldige sind. Andere unabhängige Wachstumswerte würden nicht so stark fallen, wenn die Bitcoin-Schwäche isoliert wäre. Stattdessen deutet die synchronisierte Bewegung auf einen gemeinsamen Makro-Faktor hin.
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Laut Pal ist die fehlende Variable die US-Liquidität. Im letzten Jahr wurde die Liquiditätssituation angespannt, weil es eine Kette sich überschneidender Faktoren gab. Die Reverse-Repo-Fazilität der Federal Reserve wurde 2024 erheblich erschöpft und beseitigte einen Puffer, der früher das Treasury-Cash-Management ausgleichte.
Gleichzeitig baute das US-Finanzministerium sein Hauptkonto ohne diesen Ausgleich wieder auf, was einen direkten Liquiditätsabfluss verursachte. Zwei Regierungsstillstände verschärften das Problem und schränkten den Cashflow in die Märkte weiter ein.
Die starke Goldrally erhöhte den Druck. Pal sagte, Gold habe marginale Liquidität absorbiert, die sonst in Bitcoin oder Wachstumsaktien geflossen wäre. Kapital bewegte sich in Bereiche, die sicher erschienen, und risikoreichere Vermögenswerte blieben aufgrund der geringen Liquidität offen.
Das Ergebnis war ein akuter und unaufhörlicher Abwärtstrend bei Bitcoin, SaaS-Aktien und anderen langfristigen Geschäften.
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Pal widersetzte sich auch den Befürchtungen verschobener Zinssenkungen durch die neue Führung der Fed. Er wies Behauptungen zurück, dass Kevin Warsh als Falke agieren würde, und argumentierte, dass Warsh sich an einem Spielplan orientiere, der auf eine lockere Politik abzielt, während die Wirtschaft heiß laufen darf.
Aus Pals Sicht sind Zinssenkungen, fiskalische Anreize und regulatorische Änderungen im Zusammenhang mit der Bankenliquidität weiterhin auf dem Tisch. Er erwartet, dass diese Maßnahmen die Liquidität durch das Bankensystem wiederherstellen, anstatt durch eine aggressive Bilanzausweitung.
Entscheidend ist, dass Pal glaubt, dass der aktuelle US-Regierungsstillstand die letzte große Liquiditätshürde darstellt. Sobald dies gelöst ist, sollten sich die Bedingungen, die Risikoanlagen unterdrückten, entspannen.
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