Führungskräfte und Führungspersonen aus der Technologiebranche in verschiedenen Industrien weltweit haben vorgeschlagen, dass die Fähigkeit, AI Agents wie Chatbots, virtuelle Assistenten, Roboter und Smart-Home-Geräte zu verwalten, innerhalb der nächsten 5 Jahre eine entscheidende Kompetenz sein wird.
Dies geht aus einem Global Tech Report 2026 von KPMG hervor, einem Unternehmen, das Prüfungs-, Steuer- und Beratungsdienstleistungen anbietet.
Die Schlussfolgerung erfolgt vor dem Hintergrund des Aufstiegs von agentischer KI und ihrer Fähigkeit, das Arbeitstempo für eine gesteigerte Produktivität zu definieren. Laut dem Bericht sagten 92% der globalen Branchenführer, dass die Verwaltung von AI Agents innerhalb von 5 Jahren eine wichtige Kompetenz werden wird.
In ihrer Methodik führte der Bericht eine Umfrage unter 2.500 Technologieführungskräften aus 27 Ländern durch, darunter 43% aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA); 29% aus dem asiatisch-pazifischen Raum (ASPAC); und 28% aus Nord- und Südamerika.
Führende Technologiemanager aus acht großen Branchen wie Telekommunikation, Finanzen, Gesundheitswesen und Regierung wurden als Befragte in der Studie herangezogen.
Während Führungskräfte künstliche Intelligenz weiterhin als Notwendigkeit für ihre Geschäftsabläufe betrachten, versuchen Organisationen weltweit zunehmend, KI in ihre Kernarbeitsabläufe und Angebote einzubetten. Der Bericht stellte fest, dass Führungskräfte nun die Fähigkeit zum Kompetenzaufbau als Voraussetzung für die Verwaltung von KI-Fähigkeiten ansehen.
Als Reaktion auf die Ergebnisse erklärte Marshal Luusa, Partner, Technology & Innovation Lead, KPMG One Africa, dass Investitionen in die digitalen Kompetenzen der Belegschaft das Tempo von Produktivität und Wachstum bestimmen werden. Er merkte an, dass der wahre Wertbestimmer in der Bereitschaft der Belegschaft, der Ausrichtung der Führungskräfte und der disziplinierten Umsetzung liegt.
"Diejenigen, die frühzeitig in digitale Kompetenzen, Mensch-KI-Zusammenarbeit und adaptive Führung investieren, werden am besten positioniert sein, um Innovation in nachhaltige kommerzielle und wirtschaftliche Auswirkungen zu übersetzen", fügte er hinzu.
Da menschliche Expertise weiterhin zentral für digitale Transformationsinitiativen bleibt, erklärte der Bericht, dass die befragten Organisationen erhebliche Investitionen in die Weiterqualifizierung ihrer Belegschaft tätigen und adaptive Teams aufbauen, die Veränderungen fördern. Dies zeigt, dass Organisationen daran arbeiten, menschliche Expertise für ihre digitale Transformation zu nutzen.
Jedoch berichten 53% der Organisationen, dass ihnen immer noch das Talent fehlt, das zur Verwirklichung ihrer digitalen Transformationsziele erforderlich ist. Dies macht die Befähigung von Mitarbeitern zur Innovation und Anpassung an technologische Fortschritte zu einem Schlüsselinstrument für ein erfolgreiches Unternehmen.
"Der Unterscheidungsfaktor ist nicht mehr der Zugang zur Technologie, sondern die Fähigkeit, die Kompetenzen, Governance und Betriebsmodelle aufzubauen, die erforderlich sind, um sie verantwortungsvoll zu skalieren", sagte Marshal Luusa.
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Da künstliche Intelligenz als zentraler Geschäftstreiber anerkannt wird, gaben 68% der Führungskräfte an, dass sie das höchste Niveau an KI-Reife in ihren Organisationen anstreben. Demzufolge investieren 88% der Unternehmen bereits in autonome digitale Agenten, um ihre Abläufe und Entscheidungsfindung zu transformieren.
Tatsächlich gaben laut Bericht 84% der Technologieführer an, dass ihre KI-Initiativen messbaren Geschäftswert schaffen, wie verbesserte Effizienz und reduziertes Risiko. Damit arbeiten Führungskräfte daran, künstliche Intelligenz in Produkte, Dienstleistungen und Wertschöpfung einzubetten.
Um bestehende Herausforderungen bei der Weiterqualifizierung ihrer Belegschaft mit digitalen Kompetenzen zu überwinden, planen globale Führungskräfte, im nächsten Jahr Partnerschaften mit anderen Technologie-Ökosystemen zu nutzen. Sie zielen darauf ab, auf strategische Allianzen zu setzen, die spezialisiertes Fachwissen, schnelle Innovation und bewährte Praktiken ermöglichen.
Zudem planen etwa ein Drittel der Technologieführungskräfte, Investitionen in digitale Infrastruktur zu erhöhen, Teamzusammenhalt aufzubauen und die Fähigkeit zur Anpassung an neue Veränderungen zu stärken. Organisationen stimmten überein, dass sie mehr Risiken bei der Einführung aufkommender Technologien eingehen müssen, um in ihren jeweiligen Branchen relevant zu bleiben.
Der Beitrag „Fähigkeit zur Verwaltung von AI Agents wird bis 2031 eine entscheidende Kompetenz sein – Bericht" erschien zuerst auf Technext.


