Während 2025 eigentlich das Jahr großer Kursgewinne für Bitcoin (BTC) werden sollte, blieb die Kryptowährung im Minus stecken. Dieses enttäuschende Jahresende wirkt sich nun auf die Erwartungen für 2026 aus.
Eine neue Analyse kommt zu dem Schluss, dass ein neues Allzeithoch im kommenden Jahr „unwahrscheinlich“ ist.
Die Analyse stammt vom Trading-Analyse-Plattform Material Indicators und wurde von Mitbegründer Keith Alan auf dem Social-Media-Kanal X veröffentlicht. Laut Alan zeigen derzeit mehrere Trading-Indikatoren rote Signale.
Der Bitcoin-Kurs befinde sich aktuell in einem Kampf zwischen Käufern und Verkäufern, doch eine Bewegung in Richtung 87.500 US-Dollar sei laut Alan:
Am Montag erreichte Bitcoin mit knapp 95.000 US-Dollar den höchsten Stand seit Mitte November. Doch bereits am Dienstagmorgen fiel der Kurs wieder unter 90.000 US-Dollar.
Die Marke von 87.500 US-Dollar habe sich laut Alan in den vergangenen Wochen wie ein magnetischer Anziehungspunkt verhalten – jedes Mal, wenn Bitcoin versuchte auszubrechen, wurde der Kurs wieder zurück in diesen Bereich gedrückt.
Ein Golden Cross entsteht, wenn der kurzfristige gleitende Durchschnitt (meist 50-Tage) den langfristigen Durchschnitt (200-Tage) von unten nach oben durchkreuzt – ein häufiges Signal für einen neuen Aufwärtstrend. Doch davon sei der Markt aktuell noch entfernt.
Alan warnt davor, auf eine schnelle Erholung zu hoffen. Seiner Ansicht nach ist es wahrscheinlicher, dass zunächst ein tieferer Rückgang erfolgt, bevor eine neue Aufwärtsbewegung beginnen kann.
Sollte der Retest bei 87.500 US-Dollar nicht innerhalb der nächsten 24 Stunden stattfinden, rechnet er mit einer Bewegung später im Monat, und zwar nach der Ausbildung eines „Death Cross“ im Wochenchart.
Ein Death Cross liegt vor, wenn der kurzfristige Durchschnitt unter den langfristigen fällt – ein klassisches bärisches Signal.
Wer den Chart in einem größeren Zeitrahmen betrachtet, findet laut der Analyse wenig Anzeichen für Optimismus. Auf dem Sechs-Monats-Chart deuten mehrere Indikatoren darauf hin, dass Bitcoin vor 2027 kein neues Allzeithoch erreichen wird.
Diese Einschätzung betrifft nicht nur Bitcoin – auch Ethereum (ETH) stehe laut Material Indicators an einem kritischen Wendepunkt.
Für eine echte Trendwende seien laut Analyse zwei klare Bedingungen notwendig:
Bis diese Voraussetzungen erfüllt sind, müsse man sich auf niedrigere Kurse vorbereiten.
Diese Entwicklung passt laut Alan auch zum typischen Muster früherer Bitcoin-Zyklen. Wie schon in vergangenen Halving-Zyklen habe Bitcoin seinen Höchststand im vierten Quartal des Folgejahres erreicht.
Es stellt sich also die Frage: War das schon der Höhepunkt?
Folgt nun – wie schon öfter – ein Jahr der Abkühlung, oder verläuft dieser Zyklus anders als die vorherigen?
Het bericht „Nicht ob, sondern wann“ – Analyst sicher: Bitcoin fällt weiter verscheen eerst op Crypto Insiders.


