Der LIT-Token von Lighter ist mit einem starken Start gestartet. Die Nachfrage war am Anfang sehr hoch. Allerdings ließ das Interesse schnell nach, weil der Kurs gefallen ist und es Gerüchte über einen geheimen Token-Verkauf gab.
Diese Vorwürfe haben die Anleger beunruhigt. Dadurch gab es große Kursschwankungen. Viele in der Community stellen nun Fragen zur Transparenz und zur frühen Verteilung der Token.
Die Sorgen wurden größer, nachdem Berichte behaupteten, Lighter habe während der Airdrop-Phase heimlich fast 10 Mio. LIT an fünf Wallets verkauft. Als darüber gesprochen wurde, hat Lighter-CEO Valdimir Novakovski das Thema öffentlich auf Discord angesprochen.
Novakovski erklärte, Lighter habe im Jahr 2024 eine Vereinbarung mit einem externen Liquiditätsanbieter geschlossen. Dieser wollte während der privaten Beta 5 Mio. LIT als Liquidität beisteuern. Laut dem Gründer gehören die angesprochenen Wallets diesem Partner und nicht dem Lighter-Team selbst.
Trotz dieser Erklärung hat der Markt nach der Token-Einführung weiter mit einem fallenden Kurs reagiert. Angst, Unsicherheit und Zweifel – oft „FUD“ genannt – bestimmen aktuell die Gespräche in den Trading-Communities. Viele mit kurzfristigen Positionen haben wenig Vertrauen und reduzieren ihren Einsatz wegen der Unsicherheiten bei der Transparenz.
Diese Stimmung sieht man auch in technischen Indikatoren. Der Chaikin Money Flow ist unter eine fallende Trendlinie gefallen. Das zeigt, dass aktuell mehr Kapital abgezogen wird, als neues hinzukommt. Es gibt mehr Verkaufsdruck und weniger Leute kaufen nach. Viele wollen lieber schnell verkaufen, statt auf eine Kurs-Umkehr zu warten.
Auch andere Makro-Indikatoren zeigen eine vorsichtige Stimmung. Das On-Balance-Volume sinkt und bestätigt damit die Schwäche beim Kurs. Das OBV misst, wieviel Volumen den Kursbewegungen folgt, und hilft gerade in unruhigen Marktzeiten, Trends besser zu erkennen.
Im Fall von LIT sinken Kurs und OBV gleichzeitig. Das zeigt einen klaren Abwärtstrend und keinen normalen Gewinnmitnahmen. Weil das Handelsvolumen schwach ist, gibt es immer weniger Teilnehmer, die aktuell LIT nachkaufen wollen, selbst wenn die Grundlagen des Protokolls stimmen.
Der LIT-Kurs ist in den letzten 24 Stunden um 8,5 Prozent gefallen und lag beim Schreiben nahe bei 2,43 USD. Dieser Rückgang ist das Ergebnis von schlechter Stimmung, fortlaufenden Abflüssen und einer schwachen Markttechnik. Solange Käufer nicht zurückkommen, bleibt der kurzfristige Ausblick für LIT schwierig.
Die Marke von 2,43 USD dient jetzt als wichtige Unterstützung. Bricht diese Zone, könnte LIT weiter fallen. Sollte die negative Stimmung anhalten, wäre das nächste Ziel die Unterstützung bei 2,31 USD, wo Käufer versuchen könnten, die Verluste zu begrenzen.
Eine Bestätigung für eine Kurserholung bräuchte einen klaren Anstieg. LIT muss das Niveau bei 2,66 USD zurückgewinnen, um den Rückgang zu stoppen. Ein stabiler Anstieg über diese Marke könnte den Weg zu 2,82 USD freimachen. Das würde zeigen, dass wieder Vertrauen da ist und der Markt stabiler wird.
Der Beitrag Lighter-CEO reagiert auf „FUD“-Vorwürfe – LIT-Kurs fällt um 8 Prozent in 24 Stunden erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.


